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Vom Norden in den Süden

Genua

Den grossen Sprung haben wir geschafft! Vom ruhigen, kühlen und eher feuchten Norden sind wir mitten in den südländischen Lebensstrom geworfen worden. Kurze Hose, Shirt und Barfuss ist wieder angesagt - genau so, wie wir uns das gewünscht haben.

 

Vor zwei Tagen haben wir uns zum dritten Mal im laufenden Reise-Jahr von den lieben Freunden aus dem Steinzeitpark in Albersdorf verabschiedet. Einmal mehr durften wir unvergessliche Tage verbringen.
Dann ist es in unserer sonst eher gemächlichen Reise für einmal wirklich schnell und weit vorwärts gegangen:
Von Hamburg per Nachtzug nach Innsbruck über den Brenner weiter bis Verona, da die Nacht verbracht und heute weiter bis Genua. Ein paar Mal ein- und aussteigen, x-Stunden in Regionalzügen und schon sind wir da. 

Die lieben Italiener trauen ihren Augen nicht, wenn wir als Familie in der Stadt rumfahren und manch einer schaut zweimal. "Luigi guarda la bella famiglia", "Mama bici" oder "Non lo credo", sind nur einige aufgeschnappte Sätze die wir hören. Ja, wir lieben sie, die Italiener mit ihrem Temperament und wie es scheint sie auch uns. Trotzdem ist  es beinahe ein kleiner Kulturschock für uns, nach der langen und wunderschönen Zeit im Norden.

 

Jetzt sind wir bis zum kommenden Montag hier und dann gehen wir mit der Fähre weiter nach Spanien. Wer also am Wochenende auf die Fähre geht, soll sich bei uns melden :-))

Lou geht es wieder prächtig, ihre Wunde ist wunderbar verheilt und bald kann sie die Fäden rausnehmen.