durchtreten.ch


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eine Familienreise 
fünf Fahrräder - ein Anhänger - Fahrradreise
reisen durch Europa
Leben im Jetzt und in Begegnung
Familie mit drei Kindern
Zelt und Schlafsack
Radtour und Zeit für die Natur
Familienzeit - Auszeit - viel Zeit
für uns - für die Kinder 

 


Heute und gerade Jetzt

Loch 13.08.2018

 

Und wir sind schneller wieder unterwegs, als wir uns das eigentlich vorgestellt haben. Letzte Woche haben wir erneut unser ganzes Hab und Gut gepackt und sind vom Flumserberg auf den Grabserberg gezogen.
Die Kinder haben heute den ersten Schultag mit halbstündigem Schulweg in Angriff genommen und gehen nun hier am Berg zur Schule. Sergio und ich dürfen ab nächster Woche in Räfis/Buchs SG an der Scuola Vivante unterrichten.

Wir freuen uns, für den Arbeitsweg, die Fahrräder wieder etwas öfters zu bewegen, auch wenn es hier ganz schön rauf und runter geht.

Unsere neue Adresse lautet:

 

Ruth Sauter und Sergio Menzi
mit Uma, Pepe und Lou

Loch 2175
9472 Grabserberg

 

Wir grüssen herzlich

Uma, Pepe, Lou, Sergio und Ruth

 

Und natürlich gibt es auch wieder einmal zwei kleine Filmchen zu schauen, hier waren wir in den Sommerferien

 

 

 

Neu auf unserer Seite



Tretend unterwegs

Als Familie mit Kindern, Fahrrad und Zelt auf grosser Radreise sein?! 
Total verrückt oder was?

Wir sind nun schon seit Ende April 2017 auf Fahrradreise mit unseren drei Kindern (7, 9, 11) haben bereits 4700 km gestrampelt und können definitiv bestätigen:
Familienreise ist einfach nur schön!

Mit dem Fahrrad reisen heisst: Dem "unbekannten" Beachtung schenken, mit angenehmer Geschwindigkeit durch den Tag gehen, draussen leben, fremden Menschen und unscheinbaren Orten begegnen. Wir erleben wunderbare Begegnungen mit der wilden Natur und vielen Menschen, die uns sehr berühren und haben mittlerweile auch keinen Stress mehr, wenn wir alle Touristen-Attraktionen einfach links liegen lassen.

Wir können uns ganz gut auf das einlassen, was wir mit dem Rad erreichen und freuen uns über jedes Zuzwinkern und Händeklatschen, das uns geschenkt wird. Wir haben ganz wenig dabei und sind trotzdem reich. Schlafen am liebsten im Zelt und Schlafsack, Spielen mit dem was der Ort hergibt, wissen genau in welcher Tasche sich was befindet und vermissen weder Staubsauger noch Fensterputzmittel und schon gar nicht das geregelte Leben.
Aufgeräumt ist, wenn wir morgens unsere Räder und den Anhänger wieder bepackt haben und dem nächsten Sonnenaufgang entgegen fahren.

Tretend lösen sich die Gedanken auf und das Herz öffnet sich von alleine für Neues. Geht es bergauf fluchen wir, ermuntern uns gegenseitig und oben angekommen klopfen wir uns auf die Schultern, sind stolz, auch diesen Hügel gemeistert zu haben und flitzen lachend und jauchzend hinten wieder runter, bis zur nächsten Steigung.

 

Immer wieder erleben wir, wie Menschen beeindruckt von unserem momentanen Leben, von unserem Mut sind. Sie getrauen sich nicht sowas zu machen, obwohl sie das irgendwie schon wünschen. Deshalb unser Tipp: Einfach machen und alles andere ergibt sich von alleine. 

Wir sind keine Aussteiger, sondern einfach eine Familie auf Reisen, die Fahrrad-Familie , die Durchtreter oder einfach La Famiclista!